Film - Diarahmung

Die Diarahmung von Kleinbilddia Filmen nach der E6 Entwicklung und die Nachrahmung geschnittener Dias...

Kompletter Film - glaslose Rahmung

Diese Variante können wir nicht mehr anbieten, da mittlerweile die Produktion von Diarahmen für die maschinelle Rahmung von Herstellerseite eingestellt wurde.

Einzeldia - glaslose Rahmung

Bei schon geschnittenen Filmen ist eine manuelle Nachrahmung möglich. Die kleinen Diarahmen sind aus Kunststoff und bestehen aus einer hellen weißen und einer nahezu schwarzen Seite. Das jeweilige Dia wird mittels einer zweipunktigen Haftfixierung sicher im Rahmen gehalten. Durch die Haftfixierung wird das verrutschen des Dias weitgehend vermieden. Wie der Name schon sagt, ist es eine Haftfixierung. Das Dia haftet an den Klebestellen und kann wieder gelöst bzw. neu positioniert werden. Die Diarahmen werden von der Firma Loersch-Quickpoint produziert. Im montierten Zustand ist die Diarahmenstärke 1,9 mm. Das Einzeldia wird ggf. exakt beschnitten und manuell im Diarahmen positioniert. Die nachträgliche Justage ist zu jeder Zeit möglich. Durch die Klebehaftfixierung kann das Dia die Position nicht ändern. Der Stand bleibt somit über lange Zeit gleich, was z.B. mittig positionierten Bildelementen wie Reproduktionen zu Gute kommt. Für längere Projektionszeiten sind glaslose Rahmungen nicht geeignet, das ein "Floppen" des Dias auftreten kann. Diese Art der Rahmung findet ebenfalls bei der "Filmbelichtung mit glasloser Rahmung" ihre Anwendung.

Einzeldia - Glasrahmung

Bereits geschnittene Diafilme oder Einzeldias können in Glasdiarahmen gerahmt werden. Die Glasrahmung erfolgt manuell in Gepe Anti-Newton-Glasrahmen. Die Diarahmen sind zweiteilig und haben eine weiße Vorderseite und eine dunkelgraue Rückseite. Montiert beträgt die Rahmenstärke 3mm. Die genaue und später veränderbare Positionierung geschieht durch innerhalb des Diarahmens verdeckte angebrachte Metallspangen. Diese Metallspangen halten das Dia, geben aber keine Garantie für eine unveränderbare Position. Der Vorteil dieser aufwendigen manuellen Glasrahmung ist, das Verhindern des Floppens (Durchbiegen) des gerahmten Dias bei längeren Projektionszeiten.





 Lesen Sie zur Positionierung, Floppen und den Vor- und Nachteilen einer Glasrahmung den nächsten Beitrag!

Was ist "Floppen"?

Als „Floppen“  bezeichnet man das plötzliche Durchbiegen eines Dias. Trifft die Hitze einer Wärmequelle wie die einer Projektionslampe bei längeren Projektionszeiten auf ein Dia, so kann es vorkommen, dass es sich auf Grund der Hitze von nur einer Seite ähnlich eines Bi-Metalls (Schichtaufbau des Dias) plötzlich von der Wärmequelle wegbiegt. Das Dia dehnt sich ungleichmäßig aus. Die gerahmten Ränder haben somit einen anderen Abstand als die Bildmitte des Dias zum Focus- (Schärfe-) Punkt des Projektionsobjektives. Je nach Bauart und der Beschaffenheit des Objektives wird der Rand scharf und die Mitte unscharf auf der Projektionswand abgebildet. Selbst gute Autofocusobjektive können das nicht ausreichend ausgleichen, da der Punkt der Schärfe meist mittig liegt, somit die Ränder unscharf werden. Eine Glasrahmung verhindert dieses „Floppen“ recht erfolgreich. Die Ausdehnung des Dias wird längs der Glasscheibe umgeleitet. Die von uns verwendeten Glasdiarahmen haben Metallspangen, welche zum Einen etwas Wärme ableiten, zum Anderen das Dia annähernd in seiner rechtwinkligen Position halten und es sich leicht längs ausdehnen lassen. 

Das Problem des „Floppens“ ist mit einer Glasrahmung erfolgreich beseitigt. Das Dia muss auf Grund der Ausdehnung durch Hitze beweglich bleiben. Es verändert also geringfügig seine Position. Bei unsachgemäßer Lagerung oder Transport kann die Kraft der Metallspangen zu gering sein und das Dia verrutschen. Durch öffnen des Diarahmens kann das Dia leicht wieder repositioniert werden. Ein in Glasrahmen gerahmtes Dia hat 3x mehr Oberflächen, die staufrei gehalten werden müssen. Beachten Sie das bitte vor jeder Öffnung. Jedes nachträglich Öffnen kann sich nachteilig auswirken. Ist die exakte Positionierung des Dias im Glasrahmen über längere Zeit unabdingbar, kann es sinnvoll sein, das Dia mittels Klebefixierung an nur einer Seite der Metallspangen zu fixieren. Das bieten wir als einen Service an, der zur Glasdiarahmung zusätzlich buchbar ist.


Die Diarahmung ist eine überwachte maschinelle Diarahmung nach Diaentwicklung E6.
Kontakbogen ( contactsheets ) sind prinzipiell nach der Diaentwicklung möglich, jedoch nur nach vorhergehender Absprache im Foto Fachlabor mit dem viertel vor 8 Team. Die Diarahmung erfolgt erst nach erstellen der contactsheet.

viertel vor 8 digital Foto Fachlabor Berlin

KONTAKTE DIA-RAHMUNG Kontaktbogen analog und digital fürs Fotoarchiv

das ist das Fotolabor in Berlin Prenzlauer Berg fertigt alle Kontakte mit RA4 Chemie

contactsheets, Diarahmung nach Diaentwicklung


nach oben